New PDF release: Fast Track in der operativen Medizin: Perioperative

By Wolfgang Schwenk, Claudia Spies, Joachim M. Müller

ISBN-10: 3540397086

ISBN-13: 9783540397083

Größtmögliche Schonung des Patienten bei operativen Eingriffen, effiziente Schmerztherapie und Beschleunigung der postoperativen Rekonvaleszenz - das alles verbirgt sich hinter dem Begriff „Fast-Track-Rehabilitation". Die Autoren haben das Thema erstmals interdisziplinär und umfassend für Ärzte, Anästhesisten und Pflegefachkräfte aufgearbeitet. Nach der Erläuterung der Vorgehensweisen beschreiben sie die Behandlungskonzepte anhand der wichtigsten Operationsverfahren in der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie Gynäkologie und der Urologie.

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13. Perioperative Einnahme der Dauermedikation. (Kox u. Spies 2005) 2 Medikament Perioperatives Vorgehen Antiarrhythmika Fortsetzen Antihypertensiva Fortsetzen ß-Blocker Fortsetzen Kalziumantagonisten Fortsetzen Nitroverbindungen Fortsetzen Digitalis Fortsetzen, nicht zwingend am Operationstag Antikonvulsiva Fortsetzen Antidepressiva Nach Rücksprache mit Psychiater ggf. absetzen MAO-Hemmer Nach Rücksprache mit Psychiater 1–2 Wochen präoperativ absetzen Anti-Parkinson-Medikamente Fortsetzen Antidiabetika Orale Medikation 24 h präoperativ absetzen Metformin 48 h präoperativ absetzen (cave Laktatazidose) Basisinsulinschema ab Operationstag pausieren Insulintherapie nach Wert bis Normalisierung der Kostaufnahme Thyreostatika Fortsetzen Schilddrüsenhormone Fortsetzen Thrombozytenaggregationshemmer 5–10 Tage präoperativ absetzen, ggf.

4 Antibiotikaprophylaxe 4 4 4 4 4 4 Steroidtherapie Implantate Gefäßchirurgie Orthopädie/Traumatologie Herzklappenersatz/Endokarditisprophylaxe Netzimplantationen in der Hernienchirurgie Für eine gute Effektivität der Antibiotikagabe sollte ein ausreichender Wirkspiegel während der gesamten Operation (Hautschnitt bis Hautverschluss) erreicht werden. Der hohe Wirkspiegel im Gewebe kann am sichersten durch die präoperative intravenöse Gabe eine Stunde vor dem geplanten Eingriff erzielt werden. In Abhängigkeit von der Halbwertzeit des Wirkstoffes ist eine zweite Gabe bei längerer Operationszeit zu empfehlen.

Risikogruppen für thromboembolische Komplikationen. (Enke 2003) Niedriges Risiko 4 Kleine oder mittlere Operationen mit geringem Trauma 4 Verletzung ohne oder mit geringem Weichteilschaden 4 Kein zusätzliches oder geringes individuelles Risiko Mittleres Risiko 4 Lange Operationszeit 4 Gelenkübergreifende Immobilisation der unteren Extremität im Hartverband 4 Niedriges operations- bzw. verletzungsbedingtes Thromboembolierisiko und zusätzlich (dispositionelles) individuell erhöhtes Risiko Hohes Risiko 4 4 4 4 4 4 Größere Eingriffe der Bauch- und Beckenregion bei Malignomen oder entzündlichen Erkrankungen Polytrauma, schwere Verletzungen der Wirbelsäule, des Beckens und/oder der unteren Extremität Größere Eingriffe an Wirbelsäule, Becken, Hüft- und Kniegelenk Größere operative Eingriffe an den Körperhöhlen der Brust- Bauch- und/oder Beckenregion Mittleres operations- bzw.

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